agata góralczyk : texte

Vogesen – Urlaub mit dem “Zigeunerwagen” – Ormoy

Dies ist der sechste Teil unserer Reise mit dem Zigeunerwagen durch die Vogesen mit folgenden Stationen:
    1. Krefeld
    2. Strasbourg
    3. Fontenois La Ville
    4. Dampierre Les Conflans
    5. Baulay
    6. Ormoy
    7. La Basse-Vaivre
    8. Fontenoy Le Château
    9. Abschiedsschmerz: Adieu Zigeunerleben

      morning has broken

      Wir starten heute recht früh: Der Wetterfrosch hatte Regen für nachmittags angekündigt. Christian hat sein „Kutscherstartdiplom“ gestern absolviert und teilt sich das Kutschieren mit Fabienne.

      Ich laufe voran. Immer weiter auf meinen Füßen. Heute ist der Straßenrand schön grasig und ich laufe barfuß: wundervoll! Über lange Strecke fahren wir durch kleine Wäldchen oberhalb des Flusses.

      Überholverbot

      Vor dem Mittag erreichen wir eine große Straße, die nach Corre führt – den einzigen größeren Ort auf unserer Strecke. Der Verkehr nimmt immer weiter zu, LKWs überholen uns. Jade ist erfreulicherweise sehr entspannt. Leider hat sie einen ziemlichen Linksdrang, was gerade bergauf bei Überholmanövern der heranrauschenden LKWs immer wieder mal brenzlig wird.

      An der Ortseingangskreuzung ist Vorsicht geboten: Wir sind jetzt mitten auf einer Landstraße. Alle anderen Verkehrsteilnehmer sind schneller, stärker und viel besser gepanzert. Die meisten mussten wahrscheinlich noch nie einen Pferdewagen überholen und können die Situation nicht richtig einschätzen. Ein Pferd ist nun mal keine Maschine und verhält sich nicht immer konstant gleich.

      Shoppingtour

      Vor der Ortskirche machen wir Pause. Schließlich wollen wir einkaufen und können nicht mit dem Pferdewagen beim Supermarkt vorfahren. Jade ausgespannt und ausgeschirrt entspannt sich sichtlich. Christian studiert derweil das Kirchenblättchen.

      Fabienne und ich nutzen die einzige echte Einkaufsgelegenheit seit Freitag. Mit drei Taschen beladen und bei Regen kehren wir zurück. Der Wetterfrosch hat gelogen: Es ist nicht mal 12:00.

      La Basse-Vaivre

      Wir verlassen den Ort und sehr bald auch die verkehrsreiche Straße. Der restliche Weg führt wieder durch Wälder und an der Saône entlang. Jade ist so frisch, dass wir den ganzen Weg über keine Picknickpause einlegen müssen und bereits um 13:30 unsere Station – La Basse-Vaivre erreichen.

      Der sehr freundliche Besitzer des Stellplatzes empfängt uns und Jade ist bald auf ihrer sehr großen Koppel, wo sie nach Lust und Laune herumtollen kann. Wir lassen uns viel Zeit fürs Spazieren, Erzählen, Kochen und Essen: Ein Leben wie Gott in Frankreich.

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      Bilderstrecke



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