agata góralczyk : texte

Disclaimer oder: Warum ich nicht objektiv über Games schreiben kann

Pu war meine erste große Liebe. Für Pu habe ich Lesen gelernt, mit Pu habe ich die Welt gedeutet. Meine Erwartungen an Produkte der Fantasie sind mit Pu verdammt hoch gesteckt: packende Geschichten, anregendes und doch vertrautes Setting, liebenswerte und lebensnahe Figuren aus allen sozialen Schichten. Go Games!

Die Kommunisten wussten einfach, wie man Emotionen weckt. Alle erfolgreichen Ideologien können sich (medien-)wirksam in Szene setzen. Die ganzen Paraden, Umzüge und Aktionen werde ich mein Leben lang nicht vergessen, weil sie in meinem Gedächtnis der Gefühle eingebrannt sind. Den Bombast konnte nur die katholische Kirche toppen. Zwei Steilvorlagen für jede Narrative. Vergesst Michael Bay.

Adorno hat jedwedes popkulturelle Produkt als Pornohappen des kapitalistischen Dauerkonsums verteufelt. Spätestens seit „Bubble Bobble“ weiß ich, dass das Kappes ist. Seit Jahren bin ich dabei dem in Gedanken, Wort, Schrift und Tat zu widersprechen.

Disclaimer: Mit dieser Vergangenheit bin ich leider vollends verdorben und für den objektiven Gamesjournalismus nicht zu gebrauchen.



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