agata góralczyk : texte

Reiner (59) aus Krefeld

Reiner wohnt und arbeitet in Krefeld. Mit dem Rad fährt er (fast) überall hin.

Woher hast Du Dein Fahrrad?

Gekauft !! Das erste von Gazelle, zweites von Utopia, und noch ein Peugeot­-Rennrad

Was hat es gekostet?

Das neueste Gazelle­-Rad so 1.200 Euronen, das Utopia >2900 DM, Rennrad auch mehr

Was ist Dein positivstes Erlebnis mit dem Fahrrad?

Unsere Urlaube in Irland, Deutschland, England, Frankreich, Luxemburg…

Dein negativstes?

Autokontakt von rechts, glücklicherweise war nur ein neues Rad erforderlich…

Ist in Deiner Familie sonst noch jemand mit dem Rad unterwegs?

Ja, die Lebensabschnittsgefährtin in ähnlicher Weise mit ähnlichen Rädern.

Wofür benutzt Du das Rad?

Ich fahre täglich (Winters und Sommers) hin und zurück zur Arbeit, auch im Eis (dann halt was langsamer), zum Einkaufen, für die Mucke (Sax auf Rücken), zur Basiskneipe, zum Training, auch nur einfach so für Spaß!

Wie transportierst Du Deine “sieben Sachen”?

Fahrrad­anhänger, Leihwagen (Kasten), Auto (ja, hab ich auch)

Welches Image hat das Radfahren für Dich?

Bewegen an der Luft, preiswertes Transportmittel, super­gut für die Stadt und auch im Urlaub. Fitness ist auch ein Aspekt.

Welche Rolle spielt das Thema Sicherheit für Dich im Zusammenhang mit dem Radfahren?

Hier in Krefeld gehören wir zu den “F​ahrradfreundlichen Städten NRW” ​(eine Errungenschaft der letzten Rot-­Grünen­Ratsmehrheit). Trotzdem könnten die Planer der Stadt Radwege verkehrssicherer anlegen. Radler gehören z.B. nicht hinter parkende KfZ versteckt. Hier sind viele Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben, das finde ich sehr gut, das erspart viele Umwege.

Welchen Vorteil hat das Radfahren für Dich?

Ich bewege mich halt öfters. Ich komme genauso schnell zur Arbeit wie mit dem Auto. Ich kann mit dem Rad direkt an das Geschäft fahren, wo ich etwas einkaufen will, keine Parkplatzsuche erforderlich. Für den Preis von einem KfZ kann ich mir 20 Räder kaufen. :­)

Wann fährst Du nicht mit dem Rad? Warum nicht? Womit dann?

Zu Muttern (zu weit weg), wenn ich merke, dass ich krank werde (passiert so 1­-2x/Jahr), fahr ich mit dem Auto.

Was müsste passieren, damit Du noch öfter mit dem Rad unterwegs bist?

Nix, finde es reicht schon

Wie viele km fährst Du in einer Woche mit dem Rad?

Gemessen habe ich es noch nie längere Zeit, weil das Computerchen immer schnell wieder weg ist (Vergesse es halt oft, vom Lenkrad abzubauen). Ich schätze so 100 -­ 150 km.

Mit diesen “Kurzinterviews” möchte ich auf die Alltäglichkeit der Radnutzung und damit den Bedarf an geeigneter Infrastruktur in Deutschland aufmerksam machen. Den Fragebogen kann jeder Alltagsradler online ausfüllen.



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