agata góralczyk : texte

Matthias (38), Angestellter aus Wuppertal

Matthias ist ein vorlauter Avantgardist mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis, wenn es um Fliegenpilze und Löwen geht ;-).

Woher hast Du Dein Fahrrad?

Mein Fahrrad ist ein Fluid – es ist nicht eines, es ist eine permanente Transformation. Allerdings ist der Sattel schon recht lang bei dem Setup dabei – Stopp: Einschränkung! – Teile des Sattels 🙂

Was hat es gekostet?

Wenn ich alle Teile jetzt im Laden kaufen müsste: etwa 2.000 EUR

Was ist Dein positivstes Erlebnis mit dem Fahrrad?

Keine Ahnung, es kommen ja täglich neue dazu.

Dein negativstes?

Dass sich das Drecksding nicht mit 50 km/h über eine Fräskante fahren lässt ohne Schaden zu nehmen.

Ist bei Dir zu Hause/in Deiner Familie sonst noch jemand mit dem Rad unterwegs?

Hoffe doch.

Wofür benutzt Du das Rad?

Zum Fahren?

Wie transportierst Du Deine “sieben Sachen”?

Fahrradtasche, Anhänger und die anderen fünf Sachen in meiner „Bärchen“-Dose.

Welches Image hat das Radfahren für Dich?

Avantgarde.

Welche Rolle spielt das Thema Sicherheit für Dich im Zusammenhang mit dem Radfahren?

Fliegenpilze, Löwen: Das Leben ist gefährlich!

Welchen Vorteil hat das Radfahren für Dich?

Lange Fragebögen valide, reliabel und subjektiv ausfüllen zu können.

Bist Du ein(e) typische(r) Radfahrer(in)?

Vermutlich. Nur vorlauter.

Wann fährst Du nicht mit dem Rad? Warum nicht? Womit dann?

Strecken über 20km – ich will ja noch ankommen – fahre ich mit der Eisenbahn. Bei Termindruck mit mehr als zwei Zielen und mehr als drei Mitfahrern auf einer Runde – Arbeitsende, Kindergarten, Musikschule, Einkaufen – mit dem Auto.

Was müsste passieren, damit Du noch öfter mit dem Rad unterwegs bist?

Bin am Limit, mehr geht nicht.

Was müsste passieren, damit noch mehr Menschen mit dem Rad unterwegs sind?

Ich kann vielleicht Aussagen dazu treffen, was passieren könnte.
Also eher: Wie stellst du dir vor, dass mehr Menschen Fahrrad fahrend unterwegs sind?

Lieber Matthias, falls Du dies liest: Wir würden uns uns sehr über Deine Antwort darauf freuen!

Wie viele km fährst Du in einer Woche mit dem Rad?

200km im Alltagsgebrauch.

Auf die Idee dieser Kurzinterviews hat mich Matthias überhaupt erst mit seiner Interviewreihe zu Pedelecs in Wuppertal gebracht.

Mit diesen “Kurzinterviews” möchte ich auf die Alltäglichkeit der Radnutzung und damit den Bedarf an geeigneter Infrastruktur in Deutschland aufmerksam machen. Den Fragebogen kann jeder Alltagsradler online ausfüllen.
Ich erlaube mir, die Antworten ein wenig von Tippfehlern zu befreien und die Lesbarkeit durch ein paar Korrekturen zu verbessern.



3 Antworten zu “Matthias (38), Angestellter aus Wuppertal”

  1. Matthias sagt:

    Oh, Glückes Geschick, tirili!
    Die Redaktion des in Wuppertal wöchentlich erscheinenden Magazins ‚talwærts‘ findet es wert, meine Vorstellung – wie mehr Menschen auf zwei Rädern in Wuppertal unterwegs sein könnten – gerade in dieser Woche zu veröffentlichen.
    Also jetzt ein Abo abschließen und die Zeitschrift zugeschickt bekommen oder hier in Wuppertal an den Verkaufsstellen erwerben und sich überraschen lassen 🙂
    – die besagte Ausgabe ist ab dem 24. April zu erwerben!

  2. […] Bearbeitung überblieb. Ich scheine mich pointierter und kürzer fassen zu müssen, um meine Idee, wie mehr Fahrrad in Wuppertal gefahren werden kann, nicht nur Dir als Blog-Lesenden näher zu […]

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